Kategorie-Archiv: Städtereise

#Travel – Berlin im Juni 2015

Zwei mal war ich bereits in Berlin und eigentlich hat es mir beide Male nicht so recht gefallen wollen. Nachdem ich es auf das kalte, nasse & überaus graue Wetter im Dezember und Januar geschoben habe, dachte ich mir: Aller guten Dinge sind drei. Also auf ein Neues.

Das Wetter war zwar etwas durchwachsen und ein Pulli oder eine dünne Jacke war angebracht – aber wer schlappt schon gerne bei 40° C durch die Gegend.

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Angereist sind wir mit dem ICE (Streikpause sei Dank, dass wir überhaupt angekommen sind).
Um Berlin zu erkunden braucht man ganz sicher kein Auto. Selbst ungeübte U-Bahnfahrer, wie ich, werden sich hier schnell zurecht finden. Wer sich ein paar Sehenswürdigkeiten/Museen ansehen möchte und den ÖPNV nutzen möchte, sollte sich die Berlin Welcomecard näher ansehen. Für uns hat sie sich gelohnt.

Übernachtet haben wir im Ibis Hotel am Kurfürstendamm, ziemlich genau gegenüber des berühmten Kaufhaus des Westens, also auch nur einen Katzensprung zu diversen Einkaufsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten entfernt.
Die nächste U-Bahnstation befindet sich fast vor der Tür.

Das Ibis Kurfürstendamm würde ich jederzeit weiterempfehlen: Kleine jedoch sehr gemütliche und saubere Zimmer. Trotz der zentralen Lage sehr leise.
Überaus nettes Personal. Auch zur Buchung des Frühstücks rate ich. Eine tolle und große Auswahl.

Sehenswürdigkeiten gibt es jede Menge. Besonders hübsch fand ich das Nikolai-Viertel mit seinem Altstadtflair, das für Berlin eher untypisch ist. Ganz nach Touri-Manier haben wir uns eine Menge Klassiker angesehen.

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Wer keine Lust hat alles zu Fuß zu erkunden, der kann auch ganz gemütlich eine Rundfahrt auf der Spree mitmachen und so einige Sehenswürdigkeiten bestaunen.

Für den Zoo und das Aquarium kann und sollte man einen kompletten Tag einplanen und bequemes Schuhwerk wählen. Das Zoogelände ist wirklich enorm groß.

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Freunden des Daddelns empfehle ich einen Besuch im Computerspielemuseum.
Obwohl es nicht sehr groß ist haben wir gut zwei Stunden darin verbracht. Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man an der ein oder anderen Konsole sitzt und sich in sein damaliges Kinderzimmer bzw. Wohnzimmer zurückversetzt fühlt.

Im DDR-Museum gibt es DDR-Relikte und Geschichte zum Anfassen. Uns war es leider für die kleinen Räume viel zu stark besucht. Kann man, muss man aber nicht.

Essengehen
Ich behaupte: Wer in Berlin verhungert, ist selbst schuld.
Bei Mustafa’s Gemüse Kebap, haben wir die gut 50 m lange Warteschlange bestaunt. Der knurrende Magen hat uns allerdings weiter getrieben und so hat es uns fast direkt nebenan zu Curry 36 verschlagen. Lecker und günstig und vor allem: Schnell.
Eine schier unüberblickbare Anzahl an Burgerläden macht die Wahl nicht gerade leicht:
Entschieden haben wir uns letztlich für BurgerZone.
Gerne wären wir noch in eine der zahlreichen Strandbars, leider zog uns hier aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Zwischendurch gab es dann auch mal einen Snack von Dunkin‘ Donuts. Wir waren ein wenig Junk-Food-mäßig unterwegs aber oft reizt eben genau das, was man selbst nicht hat und nach einem langen Sight Seeing Tag muss es nicht wirklich schick sein :)

Wer am Abreisetag noch etwas Zeit im/am Hauptbahnhof verbringen muss und hungrig ist, dem empfehle ich Allermunde die Pizzamanufaktur. Beim Essen der Pizza/Pasta/des Salates oder auch nur bei einem kühlen Berliner Weisse, kann man die Füße im Sand vergraben und die letzten verbleibenden Minuten genießen.

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Shopping
Wer, so wie ich, in einer Stadt mit 150.000 Einwohnern lebt, kann sich jetzt nicht so recht als Großstadtmenschen bezeichnen aber auch mit Sicherheit nicht als Landei. Haben wir hier in Heidelberg doch fast alles, was wir brauchen…

Dennoch gibt es viele Läden, die es bei uns nicht gibt. Shoppingtechnisch, für den kleinen Geldbeutel, findet man zum Beispiel Forever 21, Bershka, COS, Pull & Bear, & other Stories, Gina Tricot, Urban Outfitters und für mich als Make Up Junkie einen Douglas mit Urban Decay Counter.
Mag für die ein oder andere nichts besonderes sein, aber für die Landeier unter uns bestimmt.
Es macht aber auch Spaß, z.B. die Friedrichstraße entlang zu schlendern und zu staunen, wie viele Nullen auf einem Preisschild noch vor dem Komma stehen können.

Meine kleine Ausbeute habe ich euch bereits hier schon gezeigt.

Das KaDeWe bietet im Erdgeschoss für Beautyliebhaber eigentlich fast alle große Marken (Tom Ford, Chanell, YSL…). Auch Handtaschenfans kommen voll auf ihre Kosten. Das erste Mal, dass ich eine Céline-Bag von nahem betrachten konnte.
In der obersten Etage gibt es dann Verwöhnprogramm für Augen und Magen, eine Leckerei nach der anderen.

Berlin ist im Sommer auf jeden Fall eine Reise wert und irgendwann sehen wir uns sicher wieder…

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#Travel – Amsterdam im Februar

Ganz egal wo und bei wem mich mich in der letzten Zeit nach Reisetipps erkundigt habe, kam immer wieder das Städtchen Amsterdam zu Sprache. Auch wenn der Februar kalt war, hatten wir eine schöne Zeit dort und konnten uns einiges anschauen.

Unsere Unterkunft haben wir bewusst nicht direkt in Amsterdam gewählt, sondern ca. 20 Bahnminuten entfernt, in Zandvoort. Ein Ort der im Sommer mit seinem überdimensional großen Strand zum Baden einlädt. In der letzten Februarwoche weht allerdings noch ein ordentliches Lüftchen – Kapuze und Mütze sind daher sehr, sehr (…) empfehlenswert.
Ein Strandspaziergang lohnt sich aber dennoch.

Das Häuschen ist eine ehemalige Garage, umgebaut in ein kleines Häuschen samt Badezimmer und kuscheliger Schlafniesche unter dem Dach. Fündig geworden sind wir über airbnb.
Im Gegensatz zu den Hotelpreisen in Amsterdam sind wir hier äußerst günstig untergekommen.

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In Amsterdam selbst haben wir einen Tag verbracht. Wir hatten keine große Lust zu planen und so sind wir ganz entspannt und unbedarft dort angekommen.
Wir sind in Amsterdam selbst übrigens alles zu Fuß abgelaufen, was gut geklappt hat.

Sehr tourimäßig aber sie gehört dennoch dazu: Eine Schifffahrt auf den Grachten (Wasserkanälen). So kann man die Füße wenigstens kurzzeitig etwas schonen und sieht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

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Besonders liebenswert finde ich die schiefen und detailreichen Häuser, die man am liebsten alle fotografieren möchte.

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Im „Rijksmuseum“, welches wir aus zeitlichen Gründen leider nicht besichtigt haben, hängt jede Menge großer Kunst, z.B. die „Nachtwache“ von Rembrandt. Vielleicht beim nächsten Besuch.

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In Amsterdam gibt es zahlreiche Märkte. Der längste davon ist der „Albert Cuyp Markt“. Neben einigen netten Ständen mit äußerst leckeren Waren gab es allerdings auch recht viel Nippes. Probiert dort auf jeden Fall eine „Stroopwafle“, die dort frisch gebacken wird. Eine Spezialität aus zwei Waffeln, gefüllt mit Karamellsoße. Klebrig, süß und einfach lecker.

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Der Blumenmarkt gehört natürlich auch zu Amsterdam und wer möchte, kann sich hier allerlei Blumenzwiebeln oder Schnittblumen kaufen.

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Ein gemütliches Café oder Restaurant zu finden ist hier leicht. An jeder Ecke findet man etwas, es gibt ein riesiges Angebot. Wer nur schnell den Hunger stillen möchte, dem empfehle ich den Supermarkt „Albert Heijn“ bzw. „Albert Heijn to go“. Sushi, Salate, „belegde Broodje“. Hier gibt es alles im Kleinformat zum Sofortessen.
Spaßeshalber sollte man auch mal Febo bzw, Pet Plein ausprobieren. Die Niederländer mögen gerne frittiertes Essen 😉

Amsterdam sieht uns mit Sicherheit nochmal, dann allerdings im Sommer.

Ein Tag in Hamburg – Ein kleiner Reisebericht ♥

„Müsste“ ich in einer Großstadt leben, würde ich mich ohne große Grübelei für Hamburg entscheiden. Diese Stadt begeistert mich bei jedem Besuch aufs Neue, wie ich es von keiner anderen Stadt kenne.
Die Kombination aus historischen und modernen Elementen und der maritimen Atmosphäre hat etwas ganz Besonderes. Außerdem bin ich -quasi als Heidelberger „Landei“- von der Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten begeistert, die viel weiter als nur H&M und dergleichen geht.

Von unserem Urlaubsort Otterndorf (bei Cuxhaven) dauert die Zugfahrt etwa 1,5 Stunden. Mit dem Niedersachsenticket (2 Personen – 26 Euro) kommt man dort sehr günstig hin und auch in Hamburg selbst können die Verkehrsmittel genutzt werden.

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Das Wetter war grau und nieselig, was uns aber nicht weiter gestört hat.
Aus dem Hauptbahnhof hinaus geschlendert und ohne große Planung, ging es auf die Mönckebergstraße. Dort ging es auch direkt in den ersten Laden der mich magisch angezogen hat: Compagnie Coloniale (Mönckeberstr. 7), ein Laden wie aus dem Bilderbuch. Es riecht ganz herrlich nach Tee und Süßigkeiten, die in großen hübschen Glasdosen aufbewahrt werden. Außergewöhnliche Sorten Karamell, Bonbons und Schokolade – ich wollte gar nicht erst widerstehen. Auch beim Tee-Geschirr hätte ich das ein oder andere kaufen können aber wer will schon den ganzen Tag Einkäufe durch die Gegend tragen.

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Hungrig vom vielen Laufen und ein wenig vom Niesel befeuchtet, gingen wir gegen 14 Uhr in die „Bullerei“, das Restaurant bzw. Deli von Tim Mälzer und Patrick Rüther.
Ein separater Post folgt aber schon mal so viel verraten: Es war sehr lecker!

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Restaurant Bullerei

Gestärkt ging es weiter zu den Landungsbrücken und in die Speicherstadt.
Da wir das letzte Mal schon kulturell unterwegs waren sind wir einfach ganz gemütlich durch die Gegend geschlendert. Wer mit dem Gedanken spielt in der Speicherstadt den Hamburger Dungeon zu besuchen und die Hamburger Geschichte auf gruselige Weise zu erfahren, sollte das absolut tun. Ich war vor ein paar Jahren dort und sehr begeistert. Beim nächsten Besuch möchte ich dort noch einmal hinein. Direkt nebenan befindet sich übrigens das Miniatur Wunderland, das auch toll sein soll.

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Speicherstadt

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An den Landungsbrücken

Shopping Tipp für Back-Fans
Ein Besuch von KD Torten (Collonaden 3, direkte Nähe des Nivea-Hauses) lässt das Hobbybäcker-Herz höher schlagen.
Hier gibt es alle möglichen Förmchen, Ausstecher, Tüllen, Lebensmittelfarben…
Wenn gerade ein Backkurs statt findet duftet es auch noch lecker nach Kuchen.

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Meine Kleine Ausbeute
Weihnachten steht ja schließlich vor der Tür.

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Auf der Heimreise im Zug haben wir schon beschlossen, dass auch das nicht unser letzter Hamburgbesuch war ♥