Kategorie-Archiv: Torten

Käsesahnetörtchen mit Himbeeren

mini-IMG_9330

Für eine 18 cm Springform

Zutaten
Für den Biskuit
30 g Butter
3 Eigelb
2 Eiweiß
1 Prise Salz
100 g Zucker
30 g Mehl
30 g Speisestärke

Für die Füllung
120 g frische Himbeeren
5 Blatt weiße Gelatine
250 ml Sahne
250 g Quark (20%)
1 Esl Zitronensaft
50 g Zucker
4 Esl Himbeer- oder Johannisbeergelee

Zubereitung

Für den Biskuit

  1. Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer zweiten Schüssel Zucker mit den Eigelben schaumig und hellgelb rühren.
  2. Die Butter zerlassen und unter die Eigelbmasse geben. Mehl und Stärke darüber sieben und den Eischnee vorsichtig in zwei Portionen unterheben.
  3. Den Boden einer 18 cm Springform mit Backpapier auslegen (nicht buttern). Backofen auf 180°C  vorheizen. Teig in die Form gießen und für etwa 20 min hell/goldbraun backen.
  4. Kuchen abkühlen lassen und den Boden waagerecht halbieren.

mini-IMG_9298

Für die Füllung

  1. Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen.
  2. Die Sahne steif schlagen.
  3. In einer weiteren Schüssel Quark, Zucker und Zitronensaft miteinander verrühren.
  4. Die Gelatine leicht ausdrücken und in einem Topf oder Mikrowelle bei schwacher Hitze verflüssigen.
  5. Zwei Esslöffel der Quarkmischung in die Gelatine einrühren, die Masse dann in den restlichen Quark geben und gut verrühren.
  6. Sahne unterheben.

Törtchenbau :)

  1. Um den unteren Tortenboden einen Tortenring setzen. Die Hälfte der Quark-Sahnecreme auf den Boden geben und glatt streichen. Die Himbeeren gleichmäßig auf der Creme verteilen.
  2. Himbeer- bzw. Johannisbeergelee schön glattrühren und auf die Himbeeren träufeln.
  3. Restliche Creme auf die Himbeeren streichen und den zweiten Tortenboden draufsetzen.
  4. Für mindestens 4-5 Stunden kalt stellen.
  5. Evtl. noch mit Puderzucker und weiteren Himbeeren dekorieren.

mini-IMG_9307

mini-IMG_9310

mini-IMG_9335

 

mini-IMG_9854

Falsche Linzertorte

Also, was heißt falsch – ich würde sagen „bessere Linzertorte“ – denn mir schmeckt sie nochmal deutlich besser, als das Original 😉

Außerdem fällt das Gebastel des Randes und Gitters weg…
Wie meistens habe ich auch hier nur eine 18 cm Springform verwendet.

Zutaten

3 Eier (M), getrennt
120 g weiche Butter
1 Pr. Salz
ein Schuss Vanilleextrakt
120 g Zucker
1,5 Tl Zimt
1 Msp. gemahlene Nelken
1 Esl Kakao
1 Tl Backpulver
2 Esl Milch
120 g gemahlene Haselnüsse
75 g Mehl
3-4 Esl

Pflaumenmus für die Füllung
ggf. Puderzucker zum Dekorieren

Zubereitung
Eiweiß mir einer Prise Salz steif schlagen und 1/3 des Zuckers dabei einrieseln lassen.

Butter, Vanilleextrakt und restlichen Zucker in einer zweiten Schüssel schaumig rühren. Eigelbe hinzufügen. Nun die trockenen Zutaten unterrühren: Zimt, Nelke, Kakao, Backpulver (ggf. vorher durchsieben), Haselnüsse & Mehl. Milch hinzufügen, so dass ein feuchter Teig entsteht (ggf. etwas mehr verwenden).
Das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.

Den Boden einer 18 cm Springform mit Backpapier auslegen. Die Hälfte des Teiges in die Form füllen und einige Löffel des Pflaumenmus darauf verteilen.
Dabei einen kleinen Rand lassen, so dass das Mus später nicht heraus suppt.
Den restlichen Teig in die Form geben und behutsam glatt streichen.

Im Backofen, vorgeheizt auf 180°C Ober-Unterhitze, ca. 50 – 60 Minuten backen. Immer wieder nachsehen, jeder Backofen ist unterschiedlich.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

mini-IMG_9856

mini-IMG_9883

Samoa-Cheesecake

Die Wahl für den letzten Wochenend-Kuchen fiel auf diesen Frischkäse-Käsekuchen mit schokoladigem Keksboden und lecker, klebrigem Karamell-Topping. Das Original-Rezept findet ihr, neben vielen anderen tollen Sachen, in der aktuellen Lecker. Bei ein paar Dingen musste ich improvisieren und abändern (Zutaten, Backdauer…).

Zutaten

150 g Schokoladenspekulatius
1 Esl & 50 g gehackte Mandeln
50 g Butter
400 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
60 g Zucker
2 Eier (M)
150 g Sahne
2 Esl Kokosraspeln
200 g Karamellbrotaufstrich
25 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung

Boden
Schoko-Spekulatius in einer Küchenmaschine (ich habe meinen Smoothie-Mixer verwendet) fein mahlen. Wer keine solche Maschine besitzt: Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz platt walzen. 1 Esl gehackte Mandeln hinzugeben. Butter schmelzen und mit dem Keksgekrümel verrühren. Auf den Boden einer kleinen Springform (18 cm) andrücken und den Rand gut verschließen, da die Käsemasse sehr dünnflüssig ist. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Frischkäsemasse
Frischkäse, Zucker, Eier und Sahne mit einem Schneebesen verrühren (wird sehr flüssig).
Die Springform mit Alufolie (am besten mehrere Schichten, über Kreuz) abdichten – am Rand der Form hochziehen, denn die Springform wird in einem Wasserbad gebacken.
Wasser darf auf keinen Fall in die Form eindringen! Meine Springform habe ich in eine Brownieform gestellt und dann mit Wasser aufgegossen (Springform sollte etwa 3 cm hoch im Wasser stehen). Alternativ kann man auch ein hohes Backblech nehmen.
Im vorgeheizten Backofen (175°C Ober/Unterhitze) für ca. 60 Minuten backen. Anschließend den Ofen ausschalten und 30 Minuten bei geöffneter Ofentür ruhen lassen.
Der Kuchen erhält keine Bräunung und bleibt schön flach.

Topping
Hier musste ich herzhaft lachen, denn das Topping sieht tatsächlich aus wie Hackfleisch-Soße 😀
50 g Mandeln und 2 Esl Kokosraspeln kurz anrösten (im Auge behalten!). Karamellaufstrich hinzugeben und für etwa 30 Sekunden leicht kochen lassen.
Karamellmasse 10 Minuten abkühlen lassen und anschließend auf dem Kuchen verteilen.
Einige Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.

mini-IMG_9868

mini-IMG_9876

Servieren
Kuchen vorsichtig aus der Form lösen. Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und dann in feinen „Fäden“ über den Kuchen träufeln. Fertig!

mini-IMG_9889 mini-IMG_9955 mini-IMG_9958 mini-IMG_9961

mini-IMG_9623

Schwedische Mandeltorte

Letztes Wochenende habe ich das „Cover Girl“ der aktuellen Lecker Bakery (tolles Magazin!) nachgebacken. Für meinen Geschmack wieder ein wenig zu süß aber sehr lecker.

Ein paar Backvorgänge und Zutatenmengen habe ich jedoch abgewandelt.

Zutaten

für eine 20 cm Backform
6 Eier (M)
150 g Sahne
300 g Zucker (2 x je 150 g)
150 g gemahlene Mandeln mit Haut
1 Hand voll Mandelblättchen
300 g Schmand
frische Beeren zum Belegen
2 Esl rotes Gelee

Zubereitung

Ich beginne mit den Böden. Es werden drei Stück (einzeln) gebacken. Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Eier trennen und Eiweiße steif schlagen. Dabei 150 g Zucker einrieseln lassen. Eiweiß dritteln. Unter das erste Drittel 50 g gemahlene Mandeln heben und anschließend in die Springform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 15 Minuten backen. Das andere steife Eiweiß so lange im Kühlschrank aufbewahren und anschließend ebenso verfahren.

mini-IMG_9607

Die drei Böden vollständig auskühlen lassen. Währendessen die Creme zubereiten.
Sahne und 150 g Zucker aufkochen und dann vom Herd nehmen. Eigelbe miteinander verquirlen. 1/3 der Sahne sehr, sehr langsam in die Eigelbe einrühren (achtung, sonst gibt es Rührei!). Eigelb-Sahne dann zur restlichen Sahne geben und gut weiterrühren. Etwa 5 Minuten auf schwacher Flamme eindicken lassen – nicht kochen. Die Creme hatte bei mir dann etwa Apfelbrei-Konsistenz. Creme in eine flache Schale umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken. Vollständig auskühlen lassen. Anschließend mit Schmand zu einer gleichmäßigen Creme verrühren.

mini-IMG_9610

Die Böden mit einer Schicht Creme dazwischen aufeinander setzen und zum Schluss nochmal mit Schmandcreme bestreichen.

mini-IMG_9613

Für einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zum Servieren dann Mandelblättchen in einer Pfanne (ohne Fett) rösten. Lieber auf etwas niedriger Stufe, denn nur einmal nicht hingesehen und sie sind verbrannt :) Auskühlen lassen. Beeren (z.B. Heidelbeeren und Himbeeren) verlesen – Menge ganz nach Geschmack.
2 Esl Fruchtgelee (z.B. Johannisbeere) erwärmen und Beeren darin wenden. Kuchen mit Mandelblättchen und beeren verzieren.

Anmerkung
Nach dem Originalrezept wird mit der Creme statt den Böden begonnen. Die Creme war insgesamt zu viel für den kleinen Kuchen und leider auch ein wenig zu flüssig. Der Kühlschrank konnte dies aber etwas retten. Geschmeckt hat er trotzdem :)

mini-IMG_9614
mini-IMG_9619
mini-IMG_9616
mini-IMG_9628
mini-IMG_9630