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Quiche mit Lauch & Lachs

Meine erste Quiche habe ich in der Schule im Hauswirtschaftsunterricht gemacht und irgendwie ein kleines Trauma zurückbehalten. Fast 10 Jahre später habe ich es nochmal probiert und sie dieses Mal für äußerst lecker befunden.

Die Quiche am besten warm mit neuem Wein genießen!
Sie schmeckt aber auch kalt oder kurz in der Mikrowelle erwärmt (und auch ohne neuen Wein).

Zutaten

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser oder eine Quicheform

Quark-Mürbteig
200 g Mehl + für die Form
1/2 Tl Backpulver
100 g kalte Butter
100 g Quark (20%)
1/2 Tl Salz
Paniermehl

Füllung
1 Kg Lauch
Dill, nach Geschmack
Petersilie, nach Geschmack
1 Pk. Stremel-Lachs (ca. 125 g)

Eierguss
3 Eier (M)
200 g Saure Sahne
1 El Mehl
50 g geriebener Käse, z.B. Emmentaler

Zubereitung

Zunächst kneten wir aus der kalten (!) Butter, Mehl, Backpulver, Quark und Salz einen Mürbteig.
In Folie wickeln und für 20 Minuten in den Gefrierschrank.

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Springform oder Quicheform buttern und mit Mehl ausstäuben.
Den Teig schön dünn ausrollen, ich würde sagen max. 5 mm und die Form damit auslegen. Den Teig auch am Rand festdrücken und überstehende Teigränder mit einem scharfen Messer ordentlich abschneiden, das Auge isst ja schließlich auch mit 😉
Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und mit ein wenig Paniermehl bestreuen.

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Lauch putzen, unschöne Blätter entfernen und in schmale Ringe schneiden.
In etwas Öl halbgar andünsten und nach Geschmack mit Petersilie und Dill würzen. Tiefgekühlte Kräuter funktionieren hier bestens.

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Den Ofen zwischenzeitlich auf 200°C vorheizen.

Für den Eierguss alle Zutaten vermengen und mit einem Schneebesen glattrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Unter den nicht mehr heißen Lauch geben und den Lachs in kleinen Stücken hinzugeben.
Die Masse nun auf den Teigboden geben und ziemlich genau 35 Minuten backen.

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Meine Quicheform ist wohl kleiner als 26 cm also hatte ich noch einiges an Teig und Lauchmasse übrig. Zum Wegschmeißen ist es natürlich zu schade, daher: Ein paar Mulden eines Muffinblechs buttern und mit Mehl ausstäuben und genau so verfahren, wie bei der großen Variante. Ist übrigens auch eine tolle Idee, für ein Brunch-Mitbringsel, wie ich finde (wird gleich für das Osterfrühstück nächstes Jahr notiert ;)).

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