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2015 # travel ♥ Wo ging es 2015 hin?

Ein frohes neues Jahr zusammen!
Ich hoffe ihr habt schön gefeiert oder so wie ich Silvester ganz gemütlich zuhause verbracht (und dabei viel leckere Dinge gefuttert!).

2015 war für mich ein schönes Jahr – so viel war ich noch nie im Flugzeug gesessen. Ich habe meine kleine Panik vor Flugzeugen überwunden und tolle Ecken der Welt entdecken können. Dabei ging es Richtung Norden, Westen und den Osten. Tropische Inseln, einsame Strände & belebte Großstädte. Eine tolle Mischung :)

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Was steht nächstes Jahr an?
So schön das Reisen auch ist, so anstrengend ist es auch. Daher ist erstmal keine längere Flugreise geplant (14x Flugzeug in 6 Wochen reicht eine Weile). Im Sommer würde ich mir gerne Cornwall & Südengland anschauen – ich liebe Schlösschen, Herrenhäuser und englische Gärten – die Reiseführer liegen schon parat. Der nächste Städtetrip steht schon in Kürze bevor. Ich lasse mir in Hamburg die kalte Luft um die Nase wehen.

Ende diesen Jahres habe ich wieder meine Leidenschaft für Stifte und Papier entdeckt und mit dem Brush Lettering angefangen. Das möchte ich 2016 gerne weiter verfolgen und vertiefen. Daher gibt es den Reiserückblick dieses Jahr auch in dieser Form…

Machen wir das beste aus diesem neuen Jahr!

#Travel – Berlin im Juni 2015

Zwei mal war ich bereits in Berlin und eigentlich hat es mir beide Male nicht so recht gefallen wollen. Nachdem ich es auf das kalte, nasse & überaus graue Wetter im Dezember und Januar geschoben habe, dachte ich mir: Aller guten Dinge sind drei. Also auf ein Neues.

Das Wetter war zwar etwas durchwachsen und ein Pulli oder eine dünne Jacke war angebracht – aber wer schlappt schon gerne bei 40° C durch die Gegend.

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Angereist sind wir mit dem ICE (Streikpause sei Dank, dass wir überhaupt angekommen sind).
Um Berlin zu erkunden braucht man ganz sicher kein Auto. Selbst ungeübte U-Bahnfahrer, wie ich, werden sich hier schnell zurecht finden. Wer sich ein paar Sehenswürdigkeiten/Museen ansehen möchte und den ÖPNV nutzen möchte, sollte sich die Berlin Welcomecard näher ansehen. Für uns hat sie sich gelohnt.

Übernachtet haben wir im Ibis Hotel am Kurfürstendamm, ziemlich genau gegenüber des berühmten Kaufhaus des Westens, also auch nur einen Katzensprung zu diversen Einkaufsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten entfernt.
Die nächste U-Bahnstation befindet sich fast vor der Tür.

Das Ibis Kurfürstendamm würde ich jederzeit weiterempfehlen: Kleine jedoch sehr gemütliche und saubere Zimmer. Trotz der zentralen Lage sehr leise.
Überaus nettes Personal. Auch zur Buchung des Frühstücks rate ich. Eine tolle und große Auswahl.

Sehenswürdigkeiten gibt es jede Menge. Besonders hübsch fand ich das Nikolai-Viertel mit seinem Altstadtflair, das für Berlin eher untypisch ist. Ganz nach Touri-Manier haben wir uns eine Menge Klassiker angesehen.

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Wer keine Lust hat alles zu Fuß zu erkunden, der kann auch ganz gemütlich eine Rundfahrt auf der Spree mitmachen und so einige Sehenswürdigkeiten bestaunen.

Für den Zoo und das Aquarium kann und sollte man einen kompletten Tag einplanen und bequemes Schuhwerk wählen. Das Zoogelände ist wirklich enorm groß.

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Freunden des Daddelns empfehle ich einen Besuch im Computerspielemuseum.
Obwohl es nicht sehr groß ist haben wir gut zwei Stunden darin verbracht. Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man an der ein oder anderen Konsole sitzt und sich in sein damaliges Kinderzimmer bzw. Wohnzimmer zurückversetzt fühlt.

Im DDR-Museum gibt es DDR-Relikte und Geschichte zum Anfassen. Uns war es leider für die kleinen Räume viel zu stark besucht. Kann man, muss man aber nicht.

Essengehen
Ich behaupte: Wer in Berlin verhungert, ist selbst schuld.
Bei Mustafa’s Gemüse Kebap, haben wir die gut 50 m lange Warteschlange bestaunt. Der knurrende Magen hat uns allerdings weiter getrieben und so hat es uns fast direkt nebenan zu Curry 36 verschlagen. Lecker und günstig und vor allem: Schnell.
Eine schier unüberblickbare Anzahl an Burgerläden macht die Wahl nicht gerade leicht:
Entschieden haben wir uns letztlich für BurgerZone.
Gerne wären wir noch in eine der zahlreichen Strandbars, leider zog uns hier aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Zwischendurch gab es dann auch mal einen Snack von Dunkin‘ Donuts. Wir waren ein wenig Junk-Food-mäßig unterwegs aber oft reizt eben genau das, was man selbst nicht hat und nach einem langen Sight Seeing Tag muss es nicht wirklich schick sein :)

Wer am Abreisetag noch etwas Zeit im/am Hauptbahnhof verbringen muss und hungrig ist, dem empfehle ich Allermunde die Pizzamanufaktur. Beim Essen der Pizza/Pasta/des Salates oder auch nur bei einem kühlen Berliner Weisse, kann man die Füße im Sand vergraben und die letzten verbleibenden Minuten genießen.

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Shopping
Wer, so wie ich, in einer Stadt mit 150.000 Einwohnern lebt, kann sich jetzt nicht so recht als Großstadtmenschen bezeichnen aber auch mit Sicherheit nicht als Landei. Haben wir hier in Heidelberg doch fast alles, was wir brauchen…

Dennoch gibt es viele Läden, die es bei uns nicht gibt. Shoppingtechnisch, für den kleinen Geldbeutel, findet man zum Beispiel Forever 21, Bershka, COS, Pull & Bear, & other Stories, Gina Tricot, Urban Outfitters und für mich als Make Up Junkie einen Douglas mit Urban Decay Counter.
Mag für die ein oder andere nichts besonderes sein, aber für die Landeier unter uns bestimmt.
Es macht aber auch Spaß, z.B. die Friedrichstraße entlang zu schlendern und zu staunen, wie viele Nullen auf einem Preisschild noch vor dem Komma stehen können.

Meine kleine Ausbeute habe ich euch bereits hier schon gezeigt.

Das KaDeWe bietet im Erdgeschoss für Beautyliebhaber eigentlich fast alle große Marken (Tom Ford, Chanell, YSL…). Auch Handtaschenfans kommen voll auf ihre Kosten. Das erste Mal, dass ich eine Céline-Bag von nahem betrachten konnte.
In der obersten Etage gibt es dann Verwöhnprogramm für Augen und Magen, eine Leckerei nach der anderen.

Berlin ist im Sommer auf jeden Fall eine Reise wert und irgendwann sehen wir uns sicher wieder…

Berlin Shopping: Urban Decay, Zoeva &other Stories

Aus jedem Urlaub bringe ich mir gerne ein Erinnerungsstück mit. Das muss nicht zwangsläufig etwas mit dem bereisten Ort zu tun haben. Ich bin einfach kein Fan typischer Urlaubssouvenirs.

In Berlin gibt es auf dem Kurfürstendamm eine Douglas-Filiale mit einem Urban Decay Counter. Die Lippenstifte lachen mich schon längere Zeit von diversen YouTube-Kanälen an und so wurde es letztlich auch einer.

Die Farbe Shame ist ein richtig dunkles Kirschrot, ein wenig gruftig und vampy aber ich trage eigentlich alles mögliche an Farben und den tausendsten Nude-Rosé Ton hätte ich nun auch nicht gebraucht. Das Finish ist schön glänzend und enthält keinerlei Schimmerpartikel.
Im Alltag tupfe ich die Farbe mit einem Finger auf die Lippen auf, so erhalte ich ein tolles, kühles Rot/Pink, dass nicht gleich alle Blicke auf sich zieht.

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Da die Farbe doch sehr krass ist, empfehle ich die Lippenkontur vorher mit einem Konturenstift nachzuziehen und einen Lippenpinsel zu verwenden. Kleine Patzer sieht man leider super schnell.

  • Inhalt 2,3 g
  • Preis 18 Euro
  • Farbe Shame

Besonders gefreut habe ich mich über die Probe, die ich zum Lippenstift dazu bekommen habe.
Eine Travel-Size der beliebten 24/7 Glide-On Eye Pencils. Das nenne ich mal großzügig!
Erhalten habe ich die Farbe LSD, ein dunkles Schwarz-Blau mit blauen Glitzerpartikeln.

Seit ich die Pinsel von Zoeva benutze, sehe ich eigentlich keinen Sinn mehr darin, die teureren Varianten von Mac zu kaufen. Mitgenommen habe ich den angeschrägten Augenbrauenpinsel 6,99 Euro (322/Brow Line) & einen Concealerpinsel 8,99 Euro (142/Concealer Buffer). Von beiden bin ich wieder sehr begeistert.

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Auch wenn der Sale schon in vollem Gange war, an Kleidung habe ich nichts gefunden. Stattdessen habe ich diese ganz dezenten, goldenen Ohrstecker gefunden.

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Das war auch schon meine kleine Ausbeute :)