Schlagwort-Archiv: Karamell

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Samoa-Cheesecake

Die Wahl für den letzten Wochenend-Kuchen fiel auf diesen Frischkäse-Käsekuchen mit schokoladigem Keksboden und lecker, klebrigem Karamell-Topping. Das Original-Rezept findet ihr, neben vielen anderen tollen Sachen, in der aktuellen Lecker. Bei ein paar Dingen musste ich improvisieren und abändern (Zutaten, Backdauer…).

Zutaten

150 g Schokoladenspekulatius
1 Esl & 50 g gehackte Mandeln
50 g Butter
400 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
60 g Zucker
2 Eier (M)
150 g Sahne
2 Esl Kokosraspeln
200 g Karamellbrotaufstrich
25 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung

Boden
Schoko-Spekulatius in einer Küchenmaschine (ich habe meinen Smoothie-Mixer verwendet) fein mahlen. Wer keine solche Maschine besitzt: Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz platt walzen. 1 Esl gehackte Mandeln hinzugeben. Butter schmelzen und mit dem Keksgekrümel verrühren. Auf den Boden einer kleinen Springform (18 cm) andrücken und den Rand gut verschließen, da die Käsemasse sehr dünnflüssig ist. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Frischkäsemasse
Frischkäse, Zucker, Eier und Sahne mit einem Schneebesen verrühren (wird sehr flüssig).
Die Springform mit Alufolie (am besten mehrere Schichten, über Kreuz) abdichten – am Rand der Form hochziehen, denn die Springform wird in einem Wasserbad gebacken.
Wasser darf auf keinen Fall in die Form eindringen! Meine Springform habe ich in eine Brownieform gestellt und dann mit Wasser aufgegossen (Springform sollte etwa 3 cm hoch im Wasser stehen). Alternativ kann man auch ein hohes Backblech nehmen.
Im vorgeheizten Backofen (175°C Ober/Unterhitze) für ca. 60 Minuten backen. Anschließend den Ofen ausschalten und 30 Minuten bei geöffneter Ofentür ruhen lassen.
Der Kuchen erhält keine Bräunung und bleibt schön flach.

Topping
Hier musste ich herzhaft lachen, denn das Topping sieht tatsächlich aus wie Hackfleisch-Soße 😀
50 g Mandeln und 2 Esl Kokosraspeln kurz anrösten (im Auge behalten!). Karamellaufstrich hinzugeben und für etwa 30 Sekunden leicht kochen lassen.
Karamellmasse 10 Minuten abkühlen lassen und anschließend auf dem Kuchen verteilen.
Einige Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.

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Servieren
Kuchen vorsichtig aus der Form lösen. Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und dann in feinen „Fäden“ über den Kuchen träufeln. Fertig!

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Ein Tag in Hamburg – Ein kleiner Reisebericht ♥

„Müsste“ ich in einer Großstadt leben, würde ich mich ohne große Grübelei für Hamburg entscheiden. Diese Stadt begeistert mich bei jedem Besuch aufs Neue, wie ich es von keiner anderen Stadt kenne.
Die Kombination aus historischen und modernen Elementen und der maritimen Atmosphäre hat etwas ganz Besonderes. Außerdem bin ich -quasi als Heidelberger „Landei“- von der Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten begeistert, die viel weiter als nur H&M und dergleichen geht.

Von unserem Urlaubsort Otterndorf (bei Cuxhaven) dauert die Zugfahrt etwa 1,5 Stunden. Mit dem Niedersachsenticket (2 Personen – 26 Euro) kommt man dort sehr günstig hin und auch in Hamburg selbst können die Verkehrsmittel genutzt werden.

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Das Wetter war grau und nieselig, was uns aber nicht weiter gestört hat.
Aus dem Hauptbahnhof hinaus geschlendert und ohne große Planung, ging es auf die Mönckebergstraße. Dort ging es auch direkt in den ersten Laden der mich magisch angezogen hat: Compagnie Coloniale (Mönckeberstr. 7), ein Laden wie aus dem Bilderbuch. Es riecht ganz herrlich nach Tee und Süßigkeiten, die in großen hübschen Glasdosen aufbewahrt werden. Außergewöhnliche Sorten Karamell, Bonbons und Schokolade – ich wollte gar nicht erst widerstehen. Auch beim Tee-Geschirr hätte ich das ein oder andere kaufen können aber wer will schon den ganzen Tag Einkäufe durch die Gegend tragen.

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Hungrig vom vielen Laufen und ein wenig vom Niesel befeuchtet, gingen wir gegen 14 Uhr in die „Bullerei“, das Restaurant bzw. Deli von Tim Mälzer und Patrick Rüther.
Ein separater Post folgt aber schon mal so viel verraten: Es war sehr lecker!

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Restaurant Bullerei

Gestärkt ging es weiter zu den Landungsbrücken und in die Speicherstadt.
Da wir das letzte Mal schon kulturell unterwegs waren sind wir einfach ganz gemütlich durch die Gegend geschlendert. Wer mit dem Gedanken spielt in der Speicherstadt den Hamburger Dungeon zu besuchen und die Hamburger Geschichte auf gruselige Weise zu erfahren, sollte das absolut tun. Ich war vor ein paar Jahren dort und sehr begeistert. Beim nächsten Besuch möchte ich dort noch einmal hinein. Direkt nebenan befindet sich übrigens das Miniatur Wunderland, das auch toll sein soll.

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Speicherstadt

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An den Landungsbrücken

Shopping Tipp für Back-Fans
Ein Besuch von KD Torten (Collonaden 3, direkte Nähe des Nivea-Hauses) lässt das Hobbybäcker-Herz höher schlagen.
Hier gibt es alle möglichen Förmchen, Ausstecher, Tüllen, Lebensmittelfarben…
Wenn gerade ein Backkurs statt findet duftet es auch noch lecker nach Kuchen.

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Meine Kleine Ausbeute
Weihnachten steht ja schließlich vor der Tür.

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Auf der Heimreise im Zug haben wir schon beschlossen, dass auch das nicht unser letzter Hamburgbesuch war ♥