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Berlin Shopping: Urban Decay, Zoeva &other Stories

Aus jedem Urlaub bringe ich mir gerne ein Erinnerungsstück mit. Das muss nicht zwangsläufig etwas mit dem bereisten Ort zu tun haben. Ich bin einfach kein Fan typischer Urlaubssouvenirs.

In Berlin gibt es auf dem Kurfürstendamm eine Douglas-Filiale mit einem Urban Decay Counter. Die Lippenstifte lachen mich schon längere Zeit von diversen YouTube-Kanälen an und so wurde es letztlich auch einer.

Die Farbe Shame ist ein richtig dunkles Kirschrot, ein wenig gruftig und vampy aber ich trage eigentlich alles mögliche an Farben und den tausendsten Nude-Rosé Ton hätte ich nun auch nicht gebraucht. Das Finish ist schön glänzend und enthält keinerlei Schimmerpartikel.
Im Alltag tupfe ich die Farbe mit einem Finger auf die Lippen auf, so erhalte ich ein tolles, kühles Rot/Pink, dass nicht gleich alle Blicke auf sich zieht.

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Da die Farbe doch sehr krass ist, empfehle ich die Lippenkontur vorher mit einem Konturenstift nachzuziehen und einen Lippenpinsel zu verwenden. Kleine Patzer sieht man leider super schnell.

  • Inhalt 2,3 g
  • Preis 18 Euro
  • Farbe Shame

Besonders gefreut habe ich mich über die Probe, die ich zum Lippenstift dazu bekommen habe.
Eine Travel-Size der beliebten 24/7 Glide-On Eye Pencils. Das nenne ich mal großzügig!
Erhalten habe ich die Farbe LSD, ein dunkles Schwarz-Blau mit blauen Glitzerpartikeln.

Seit ich die Pinsel von Zoeva benutze, sehe ich eigentlich keinen Sinn mehr darin, die teureren Varianten von Mac zu kaufen. Mitgenommen habe ich den angeschrägten Augenbrauenpinsel 6,99 Euro (322/Brow Line) & einen Concealerpinsel 8,99 Euro (142/Concealer Buffer). Von beiden bin ich wieder sehr begeistert.

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Auch wenn der Sale schon in vollem Gange war, an Kleidung habe ich nichts gefunden. Stattdessen habe ich diese ganz dezenten, goldenen Ohrstecker gefunden.

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Das war auch schon meine kleine Ausbeute :)

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#Travel – Amsterdam im Februar

Ganz egal wo und bei wem mich mich in der letzten Zeit nach Reisetipps erkundigt habe, kam immer wieder das Städtchen Amsterdam zu Sprache. Auch wenn der Februar kalt war, hatten wir eine schöne Zeit dort und konnten uns einiges anschauen.

Unsere Unterkunft haben wir bewusst nicht direkt in Amsterdam gewählt, sondern ca. 20 Bahnminuten entfernt, in Zandvoort. Ein Ort der im Sommer mit seinem überdimensional großen Strand zum Baden einlädt. In der letzten Februarwoche weht allerdings noch ein ordentliches Lüftchen – Kapuze und Mütze sind daher sehr, sehr (…) empfehlenswert.
Ein Strandspaziergang lohnt sich aber dennoch.

Das Häuschen ist eine ehemalige Garage, umgebaut in ein kleines Häuschen samt Badezimmer und kuscheliger Schlafniesche unter dem Dach. Fündig geworden sind wir über airbnb.
Im Gegensatz zu den Hotelpreisen in Amsterdam sind wir hier äußerst günstig untergekommen.

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In Amsterdam selbst haben wir einen Tag verbracht. Wir hatten keine große Lust zu planen und so sind wir ganz entspannt und unbedarft dort angekommen.
Wir sind in Amsterdam selbst übrigens alles zu Fuß abgelaufen, was gut geklappt hat.

Sehr tourimäßig aber sie gehört dennoch dazu: Eine Schifffahrt auf den Grachten (Wasserkanälen). So kann man die Füße wenigstens kurzzeitig etwas schonen und sieht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

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Besonders liebenswert finde ich die schiefen und detailreichen Häuser, die man am liebsten alle fotografieren möchte.

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Im „Rijksmuseum“, welches wir aus zeitlichen Gründen leider nicht besichtigt haben, hängt jede Menge großer Kunst, z.B. die „Nachtwache“ von Rembrandt. Vielleicht beim nächsten Besuch.

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In Amsterdam gibt es zahlreiche Märkte. Der längste davon ist der „Albert Cuyp Markt“. Neben einigen netten Ständen mit äußerst leckeren Waren gab es allerdings auch recht viel Nippes. Probiert dort auf jeden Fall eine „Stroopwafle“, die dort frisch gebacken wird. Eine Spezialität aus zwei Waffeln, gefüllt mit Karamellsoße. Klebrig, süß und einfach lecker.

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Der Blumenmarkt gehört natürlich auch zu Amsterdam und wer möchte, kann sich hier allerlei Blumenzwiebeln oder Schnittblumen kaufen.

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Ein gemütliches Café oder Restaurant zu finden ist hier leicht. An jeder Ecke findet man etwas, es gibt ein riesiges Angebot. Wer nur schnell den Hunger stillen möchte, dem empfehle ich den Supermarkt „Albert Heijn“ bzw. „Albert Heijn to go“. Sushi, Salate, „belegde Broodje“. Hier gibt es alles im Kleinformat zum Sofortessen.
Spaßeshalber sollte man auch mal Febo bzw, Pet Plein ausprobieren. Die Niederländer mögen gerne frittiertes Essen 😉

Amsterdam sieht uns mit Sicherheit nochmal, dann allerdings im Sommer.

Ein Tag in Hamburg – Ein kleiner Reisebericht ♥

„Müsste“ ich in einer Großstadt leben, würde ich mich ohne große Grübelei für Hamburg entscheiden. Diese Stadt begeistert mich bei jedem Besuch aufs Neue, wie ich es von keiner anderen Stadt kenne.
Die Kombination aus historischen und modernen Elementen und der maritimen Atmosphäre hat etwas ganz Besonderes. Außerdem bin ich -quasi als Heidelberger „Landei“- von der Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten begeistert, die viel weiter als nur H&M und dergleichen geht.

Von unserem Urlaubsort Otterndorf (bei Cuxhaven) dauert die Zugfahrt etwa 1,5 Stunden. Mit dem Niedersachsenticket (2 Personen – 26 Euro) kommt man dort sehr günstig hin und auch in Hamburg selbst können die Verkehrsmittel genutzt werden.

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Das Wetter war grau und nieselig, was uns aber nicht weiter gestört hat.
Aus dem Hauptbahnhof hinaus geschlendert und ohne große Planung, ging es auf die Mönckebergstraße. Dort ging es auch direkt in den ersten Laden der mich magisch angezogen hat: Compagnie Coloniale (Mönckeberstr. 7), ein Laden wie aus dem Bilderbuch. Es riecht ganz herrlich nach Tee und Süßigkeiten, die in großen hübschen Glasdosen aufbewahrt werden. Außergewöhnliche Sorten Karamell, Bonbons und Schokolade – ich wollte gar nicht erst widerstehen. Auch beim Tee-Geschirr hätte ich das ein oder andere kaufen können aber wer will schon den ganzen Tag Einkäufe durch die Gegend tragen.

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Hungrig vom vielen Laufen und ein wenig vom Niesel befeuchtet, gingen wir gegen 14 Uhr in die „Bullerei“, das Restaurant bzw. Deli von Tim Mälzer und Patrick Rüther.
Ein separater Post folgt aber schon mal so viel verraten: Es war sehr lecker!

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Restaurant Bullerei

Gestärkt ging es weiter zu den Landungsbrücken und in die Speicherstadt.
Da wir das letzte Mal schon kulturell unterwegs waren sind wir einfach ganz gemütlich durch die Gegend geschlendert. Wer mit dem Gedanken spielt in der Speicherstadt den Hamburger Dungeon zu besuchen und die Hamburger Geschichte auf gruselige Weise zu erfahren, sollte das absolut tun. Ich war vor ein paar Jahren dort und sehr begeistert. Beim nächsten Besuch möchte ich dort noch einmal hinein. Direkt nebenan befindet sich übrigens das Miniatur Wunderland, das auch toll sein soll.

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Speicherstadt

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An den Landungsbrücken

Shopping Tipp für Back-Fans
Ein Besuch von KD Torten (Collonaden 3, direkte Nähe des Nivea-Hauses) lässt das Hobbybäcker-Herz höher schlagen.
Hier gibt es alle möglichen Förmchen, Ausstecher, Tüllen, Lebensmittelfarben…
Wenn gerade ein Backkurs statt findet duftet es auch noch lecker nach Kuchen.

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Meine Kleine Ausbeute
Weihnachten steht ja schließlich vor der Tür.

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Auf der Heimreise im Zug haben wir schon beschlossen, dass auch das nicht unser letzter Hamburgbesuch war ♥